Corona-Pandemie

Corona-Pandemie: Aktuelle Inforationen zum Umgang in der Abteilung Freiwilligendienste

Stand: Mai 2022
 

• 3G-Regelung für Freiwillige
Die 3G-Regelung am Arbeitsplatz betrifft auch die Freiwilligen in Ihrer Einrichtung. Dabei gilt: Die rechtliche Grundlage für den Einsatz der Freiwilligen in der Corona-Pandemie bilden die allgemeinen Corona-Verordnungen. Es gibt darüber hinaus keine spezifischen Regelungen für Freiwillige, es gelten die gleichen Regelungen wie für alle Beschäftigten. Jede Einsatzstelle muss in dem gesetzlichen Rahmen entscheiden, wie sie mit der Einhaltung dieser Regelung – für Hauptberufliche und Freiwillige – umgeht. In der Regel wird es für die Freiwilligen keine Möglichkeit zum mobilen Arbeiten geben. Das heißt, dass sie nachweislich geimpft, genesen oder getestet sein müssen, um bei Ihnen arbeiten zu können. Einsatzstellen, die selbst Tests durchführen können, können dies den Freiwilligen anbieten, in allen anderen Fällen bleibt der Verweis auf die kostenlosen Bürgertests. Wichtig ist: Selbstverständlich können auch Freiwillige nicht zur Impfung verpflichtet werden, eine Impfverweigerung stellt keinen Kündigungsgrund dar. Verweigern Freiwillige allerdings den 3G-Nachweis, dürfen Sie sie derzeit nicht einsetzen. Übergangsweise kann über eine Freistellung sowie bezahlten oder unbezahlten Urlaub nachgedacht werden. Eine Versetzung löst das Problem nicht, da die 3G-Regelung für alle Einsatzstellen gilt.

 

• Impfungen
Bitte besprechen Sie mit den Freiwilligen die geltenden Regeln in Ihrer Einrichtung.

 

• Bewerbungen
Bewerber*innen, die sich online oder in Papierform bei uns beworben haben, werden nicht – wie sonst üblich – zeitnah zu einem Infotreffen eingeladen, sondern telefonisch/online über die Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes informiert und an Einsatzstellen vermittelt. Das gleiche Verfahren gilt für Interessierte, die bereits eine Einsatzstelle gefunden haben. Damit soll eine zeitnahe Vermittlung aller Interessierten an unsere Einsatzstellen sichergestellt werden.

 

• Einsatzstellen-Besuche
Derzeit finden Einsatzstellenbesuche nach Absprache mit der Einsatzstelle online oder in Präsenz statt. 

 

• Probetag
Für das Bewerbungsverfahren in der Einsatzstelle empfehlen ein der jeweiligen Situation in der Einrichtung angepasstes Verfahren. Die in den Qualitätsstandards der Freiwilligendienste vorgegebenen Probetage sollen jedoch nach Möglichkeit durchgeführt werden.

 

• Regionalbüros: Erreichbarkeit ist gesichert – die Vermittlung von Freiwilligen geht weiter
Das Referat Freiwilligendienste wird im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten die erforderlichen Dienstleistungen und Aufgaben, insbesondere in der Vermittlung von Freiwilligen und der Unterstützung bei Krisen und Notfällen sowie aller verwaltungstechnischen Abläufe, auch in Corona-Zeiten sicherstellen.

Die Erreichbarkeit der Regionalbüros wird sichergestellt sein. Ein Teil der Bildungsreferent*innen arbeitet im Homeoffice, ist dort aber telefonisch und per Mail zu den üblichen Bürozeiten erreichbar. 

 

• Seminare
Wir starten in den neuen Jahrgang 2021/2022 mit Präsenz- und Online-Seminaren bzw. Hybridformen (also einzelnen Bildungstagen in Präsenz). Bei der Umsetzung der Präsenzseminare müssen alle Hygienestandards eingehalten werden: Nur wenn die räumlichen Gegebenheiten des jeweiligen Bildungshauses sowie die Einhaltung unseres Hygienekonzepts gewährleistet ist können wir in Präsenz arbeiten.
AKTUELL:
Aufgrund der aktuellen Öffnungsschritte sind ab April wieder tageweise Präsenztreffen möglich. Ab dem 09.05.2022 planen wir auch wieder Übernachtungsseminare.

 

• Veranstaltungen für Einsatzstellen
Unsere Hygienestandards gelten auch für die Veranstaltungen für Einsatzstellen. Wenn die Voraussetzungen es erlauben, finden Veranstaltungen für Einsatzstellen in Präsenz statt. Wir informieren Sie rechtzeitig!

 

• Sicherheit
Die Sicherheit der Freiwilligen hat oberste Priorität. Dementsprechend bitten wir Sie, am besten zusammen mit den Freiwilligen, eine Einschätzung der Gefahrenlage, ggf. in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde vorzunehmen.

 

• Hinweise zum Einsatz von Freiwilligen unter den besonderen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie
Sollte es für Freiwillige durch die Corona-Pandemie keine oder nicht genügend Aufgaben in den bisherigen Aufgabengebieten geben (z. B. Schließung der Einrichtung aufgrund behördlicher Auflagen), gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, die zwischen Freiwilligen, Einsatzstellen und uns vereinbart werden können.

In jedem Fall sollte beachtet werden, dass die Gesundheit und Sicherheit der Freiwilligen oberste Priorität hat und auf die Freiwilligen kein Druck ausgeübt wird und sie einer Erweiterung oder Veränderung des Einsatzbereiches zustimmen müssen! Bei Minderjährigen ist eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Weitere Hinweise finden Sie hier.

 

• Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeiten während der Freistellung
Während der Freistellung können Freiwillige nach eigenem Ermessen ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen. Dabei haben sie dann den gleichen Versicherungsschutz wie andere Ehrenamtliche. Keinesfalls darf eine Freistellung mit einer Verpflichtung zum Ehrenamt verknüpft werden.

 

• Zeugnis
Im Freiwilligendienste-Zeugnis sollte erwähnt werden, wenn sich Freiwillige während der Corona-Pandemie im Rahmen ihres Dienstes besonders engagiert haben. Nicht in das Zeugnis gehört ehrenamtliches Engagement in dieser Zeit. Dies muss anderweitig bescheinigt werden.

 

• Dokumentation
In dieser Situation ist es besonders wichtig, alle Entscheidungen gut zu dokumentieren, damit im Nachhinein nachvollziehbar ist, wann etwas von wem aus welchen Gründen wie entschieden wurde.

 

• Haftungsausschluss
Diese momentane Situation und ihre Rahmenbedingungen sind auch für das Referat Freiwilligendienste neu. Die Hinweise wurden nach bestem Wissen zusammengestellt. Eine Haftung für die Richtigkeit wird nicht übernommen. Da die momentane Situation sehr dynamisch ist und sich vieles auch sehr kurzfristig ändern kann, werden die Informationen regelmäßig aktualisiert. Im Zweifelsfall bitte im zuständigen Regionalbüro nachfragen.

Wir hoffen, dass wir diese außerordentlichen Zeiten möglichst rasch hinter uns lassen können und die negativen Auswirkungen für aller Beteiligten so gering wie möglich halten können. Andererseits können wir nicht wirklich einschätzen, welche Entwicklungen sich in den nächsten Tagen/Wochen noch ergeben werden. Wir werden Sie in jedem Fall über unser Vorgehen zeitnah informieren. Über unsere Homepage und die sozialen Medien werden tagesaktuell wichtige Informationen und Veränderungen kommuniziert. Ein Blick darauf lohnt sich gerade in diesen Zeiten.

 

Michael Bross
Abteilungsleiter Freiwilligendienste