Vielfalt gewinnt – inklusive Freiwilligendienste der Caritas Fachtagung am 10. Februar 2022 in Rastatt

Vielfalt ist bereichernd und gleichzeitig herausfordernd.

In einer vielfältigen, inklusiven Gesellschaft gehören alle Menschen unabhängig von Fähigkeiten und Herkunft selbstverständlich dazu und sind willkommen. Jede*r wird in ihrer*seiner Einmaligkeit erkannt und bekommt Spielraum und Möglichkeiten, aktiv am Leben teilzuhaben und mitzugestalten.

Im Rahmen dieser Fachtagung für alle Anleiter*innen, Leitungen und Mitarbeitenden unserer Einsatzstellen möchten wir in den Blick nehmen, was es braucht, um den Bedürfnissen der Freiwilligen sowie denen von Ihnen als Einsatzstelle gerecht zu werden und so ein gewinnbringenden Freiwilligendienst für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

Lassen Sie sich von den Vorträgen und Workshops inspirieren.

Wir freuen uns schon jetzt über Ihre Anmeldung und Teilnahme an diesem Tag!

Aus den nachfolgenden Workshopangeboten können Sie einen am Veranstaltungstag belegen. Bitte geben Sie bei der Online-Anmeldung Ihre erste und zweite Priorität an:
 

  • WS 1    
    Inklusion durch partizipative Kooperation – Freiwillige mit verschiedenen Formen von Behinderung

    Im Workshop wird zuerst über Ergebnisse aus der partizipativen Forschung mit Jugendlichen mit unterschiedlichen Behinderungen in Reflecting Teams berichtet. Anschließend soll die Bedeutung systemischer Grundhaltungen und -methoden für die pädagogische Arbeit und zur Unterstützung kooperativer Beziehungen anhand von Beispielen aufgezeigt und geübt werden.
  • WS 2    
    „Verrückt? Na und!“ Workshop zum Thema psychische Gesundheit

    Die Arbeit in den verschiedenen Formen der Freiwilligendienste ist auch psychisch sehr fordernd, bisweilen auch belastend. Bin ich offen dafür, Menschen mit psychischen Erkrankungen offen zu begegnen? Habe ich selbst passende und ausreichende Ressourcen und einen „Werkzeugkoffer“ für belastende Situationen? Vorstellung des Projektes „Verrückt? Na und!"
     
  • WS 3    
    Lesbisch, schwul, trans*, a_sexuell.
    Geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung als
     Themen in der pädagogischen Arbeit
    Queere Identifikation als Lebensrealität von Freiwilligendienstler*innen – vor welche Herausforderungen und Fragen stellt uns das als Einsatzstelle? Wie können wir unsere Strukturen mit einer queersensiblen Haltung inklusiver gestalten. Erste Ansätze, Ideen und Raum für Fragen.
     
  • WS 4    
    Incoming Freiwillige aus dem Ausland

    Welche Chancen und Herausforderungen begegnen uns in der Arbeit mit Freiwilligen aus dem Ausland? Welche Bedarfe bestehen auf allen beteiligten Seiten und wie kann diesen begegnet werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vorliegende Workshop, der insbesondere auch Raum für den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen bietet.
     
  • WS 5    
    Wie kann Begleitung gelingen? – Vertiefung des Impulses mit den Einsatzstellen

    Ausgehend vom Impuls des Vormittags besteht im Workshop die Möglichkeit die eigenen Erfahrungen bei der Begleitung Freiwilliger mit erhöhtem Unterstützungsbedarf untereinander auszutauschen. Gelingendes in der Umsetzung kann gegenseitig weitergegeben und gegebenenfalls neue Ideen entwickelt werden.
     
  • WS 6    
    Freiwillige mit Einschränkungen in den mentalen Funktionen – Auswirkungen auf Lernen

    In diesem Workshop sollen kurz und knapp Hintergründe zum Thema Intelligenz und mentale Funktionen dargestellt werden. Über diese Hintergründe wird ein Verständnis von Einschränkungen in diesen Bereichen erarbeitet. Aufbauend auf dieses Verständnis werden konkrete Formen des Umgangs und Möglichkeiten zur Unterstützung besprochen. Im Rahmen dieses Workshops soll die Möglichkeit zum Austausch gegeben werden.
     
  • WS 7    
    Hilfe ich helfe – Assistenz für Menschen mit körperlichen Einschränkungen in
     Freiwilligendiensten
    Der Workshop bietet die Möglichkeit zum Austausch über die Assistenz bei Freiwilligen mit einer (körperlichen) Behinderung. Durch Informationen zu zentralen Behinderungsbildern und die Beantwortung Ihrer Fragen sollen Unsicherheiten abgebaut werden. Gegebenenfalls findet der Workshop unter Beteiligung betroffener Freiwilliger statt.
     
  • WS 8    
    Freiwillige gut durch die Krise begleiten

    In unsicheren Zeiten strebt der Mensch nach Struktur, Orientierung und Halt. Der Workshop bietet einen Überblick über die innerpsychischen Prozesse in Krisensituationen und stellt hilfreiche Strategien vor, mittels derer dysfunktionalen Gedanken und Verhaltensweisen wirksam und selbstfürsorglich begegnet werden kann, um junge Menschen in Freiwilligendiensten pädagogisch hilfreich durch krisenhafte Zeiten zu begleiten.
     
  • WS 9    
    „Ja ich will neue Aufgaben ausprobieren, aber ich weiß gar nicht wie?“
    – Benachteiligte junge Menschen im Freiwilligendienst

    Die jungen Menschen, die uns als Freiwillige begegnen sind so unterschiedlich wie unsere Gesellschaft. Manche benötigen mehr Unterstützung um ihre Potentiale zu zeigen und zu entfalten. Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, was uns bei manchen jungen Menschen die Anleitung schwer macht und wie wir trotzdem für den jungen Menschen und unser Aufgabenfeld den Freiwilligendienst erfolgreich gestalten können. Ausgehend von Impulsen zur Arbeit mit benachteiligten Personengruppen aus der Jugendberufshilfe entwickeln wir Lösungsmöglichkeiten für knifflige Situationen und Gespräche.
     
  • WS 10  
    Inklusive Bildungsarbeit bei den Freiwilligendiensten der Caritas

    Wer ist unsere Zielgruppe: Was heißt „inklusiv“? Wie können Bildungsangebote bedarfsorientiert gestaltet werden? Was habe ich als Leitung für einen Auftrag / Was kann ich (nicht) leisten.
     
  • WS 11  
    Zielgruppen erweitern durch barrierearme Öffentlichkeitsarbeit und sensiblen Sprachgebrauch

    Barrieren in der Kommunikation erkennen und möglichst beseitigen – das ist Ziel des Workshops Öffentlichkeitsarbeit. Welche Schwierigkeiten können Print- und Onlinemedien mit sich bringen und worauf können wir achten, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen und mit unseren Botschaften zu erreichen?
     
  • WS 12  
    Freiwilligendienste inklusiv und vielfältig – Möglichkeiten und Grenzen

    Ein Freiwilligendienst sollte Menschen mit verschiedensten Eigenschaften zugänglich sein. Welche Ressourcen sind dazu auf Seiten der Einsatzstellen notwendig? Welche Erwartungen haben Sie dazu an die Caritas als Träger? Wo liegen mögliche Grenzen in der Begleitung und für wen ist ein Freiwilligendienst gegebenenfalls nicht das passende Format? Im Austausch sollen Erfahrungen, Erwartungen, Ideen und Perspektiven zusammengetragen werden.